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Veranstaltungen
16. September 2026 - 16:00 - 17:30 Uhr, online
Mehr sehen, besser begleiten
Armutssensibilität rund um die Geburt
Aktionsbüro Gesundheit rund um die Geburt Niedersachsen
& Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit
Soziale Ungleichheit ist einer der stärksten Einflussfaktoren auf die Gesundheit. Das gilt in besonderem Maße für die Zeit rund um Schwangerschaft und Geburt. Existenzsorgen, prekäre Wohn- und Arbeitsverhältnisse sowie chronischer Stress erhöhen das Risiko für Komplikationen, beeinflussen den Geburtsverlauf und erschweren den Start in die Elternschaft. Gleichzeitig sind genau diese Familien oft am schwersten zu erreichen und am stärksten von Versorgungslücken betroffen.
Diese Fortbildung richtet sich an Fachkräfte, die Schwangere und junge Familien begleiten und die wissen, dass medizinische Versorgung allein nicht ausreicht. Im Mittelpunkt stehen praktische Fragen und Ansätze rund um die Herausforderungen einer armutssensiblen Schwangerenbetreuung.
Die Veranstaltung bietet fachliche Impulse, Raum für Austausch und konkrete Beispiele aus der Praxis. Dabei geht es nicht nur um Wissen, sondern auch um Haltung: um einen Blick, der Belastungen wahrnimmt, ohne Menschen darauf zu reduzieren.
Fortbildungspunkte wurden bei der Ärztekammer Niedersachsen, beim Niedersächsisches Landesamt für Soziales, Jugend und Familie für Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen, beim Gesundheitsamt Region Hannover (Hebammen) und den Amtshebammen Bremen (Hebammen) beantragt.
Kooperationspartner: Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit
7. Oktober 2026 - 16:00 - 17:30 Uhr, online
U Plus E - Flächendeckendes Screeninig zur Früherkennung und Frühbehandlung von Depressionen von Eltern
Aktionsbüro Gesundheit rund um die Geburt Niedersachsen
Etwa 15 Prozent der Mütter und fünf Prozent der Väter erkranken während der Schwangerschaft an einer Depressionen. Bei einer Manifestation können sich daraus Störungen im Umgang mit dem Kind, Bindungsstörungen oder sogar Vernachlässigung und Missbrauch entwickeln.
Dr. Susanne Simen aus der Universitätsklinik der Paracelsus Medizinischen Privatuniversitätsklinik Nürnberg stellt UPlusE vor: ein App-basiertes Screening zur Früherkennung depressiver Entwicklungen, psychosozialer Belastungen und Problemen in der Eltern-Kind-Beziehung etabliert werden. Sowohl (werdende) Mütter als auch Väter sollen zum Ende der Schwangerschaft und im ersten Lebensjahr des Kindes regelmäßig befragt werden. Diese Befragungen werden an die Vorsorgeuntersuchungen beim Gynäkologen bzw. U-Untersuchungen beim Pädiater gekoppelt. Aufgrund dieser Daten erfolgt eine bedarfsgerechte Vermittlung von Hilfsangeboten für die Betroffenen.
Fortbildungspunkte wurden bei der Ärztekammer Niedersachsen, beim Niedersächsisches Landesamt für Soziales, Jugend und Familie für Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen, beim Gesundheitsamt Region Hannover (Hebammen) und den Amtshebammen Bremen (Hebammen) beantragt.
Kooperationspartner: Landeskoordinierungsstelle Frühe Hilfe
11. November 2026 - 16:00 - 17:00 Uhr, online
Elterliches Burnout und mentale Gesundheit von Müttern - Und ganz zum Schluss komme ich
Aktionsbüro Gesundheit rund um die Geburt Niedersachsen
Mütter leisten täglich Enormes, doch oft bleibt die eigene Gesundheit und Selbstfürsorge dabei auf der Strecke. Wann wird aus normaler Erschöpfung ein klinisch relevantes elterliches Burnout? Und was kann man dagegen tun?
Claudia Kirsch, wissenschaftlichen Leiterin des Forschungsverbundes Familiengesundheit in der Forschungs- und Lehreinheit Medizinische Soziologie der MHH, beleuchtet die Belastungsfaktoren von Müttern und zeigt auf, warum elterliche Selbstfürsorge kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit ist. Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zur klinischen Relevanz eines elterlichen Burnouts werden in den Blick genommen, um Strategien zur Förderung der psychischen Gesundheit von Müttern abzuleiten.
Die Teilnehmenden sind herzlich eingeladen, ihre Erfahrungen und Ideen zur Stärkung der psychischen Gesundheit von Müttern einzubringen.
Fortbildungspunkte wurden bei der Ärztekammer Niedersachsen, beim Niedersächsisches Landesamt für Soziales, Jugend und Familie für Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen, beim Gesundheitsamt Region Hannover (Hebammen) und den Amtshebammen Bremen (Hebammen) beantragt.
Kooperationspartner: Landeskoordinierungsstelle Frühe Hilfe
Weitere Veranstaltungen
on demand 24/7, online
Schutz und Hilfe bei häuslicher Gewalt
Ein interdisziplinärer Online-Kurs
„Schutzkonzepte/Schutzprozesse im Gesundheitswesen und E-Learning“ der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Uniklinikums Ulm
Die Online-Fortbildung vermittelt umfassendes (Handlungs-) Wissen für die spezialisierte Unterstützung und Versorgung von Betroffenen und ihren Kindern nach Gewalterfahrungen. Die Interdisziplinarität der Fortbildung kann darüber hinaus dazu beitragen, die Kooperation der unterschiedlichen Akteur*innen, die an Schutz- und Hilfeprozessen beteiligt sind, zu verbessern indem bspw. das Wissen übereinander gefördert wird, eine „gemeinsame Sprache“ entwickelt sowie integrierte fachliche und ethische Perspektiven eingenommen werden.
Der Online-Kurs steht kostenfrei bundesweit allen Interessierten zur Verfügung. Nach dem ersten LogIn im Online-Kurs haben die Teilnehmenden 180 Tage Zeit, die Kursinhalte zu bearbeiten. Die Bearbeitung der Lernmaterialien kann dabei örtlich und zeitlich flexibel gestaltet werden. Es besteht grundsätzlich die Möglichkeit ein Zertifikat zu erwerben. Der Online-Kurs ist von der Landesärztekammer Baden-Württemberg mit 72 CME-Punkten zertifiziert (Zertifizierungszeitraum Dezember 2025-Dezember 2026). Die von der Landesärztekammer vergebenen Fortbildungspunkte werden zudem von der Psychotherapeutenkammer anerkannt.
05. August 2026 – 7:30–8:15 Uhr & 20:00-20:45, online
Geburtseinleitung, wann wirklich notwendig? Wann ambulant, wann stationär?
GYN TO GO - Prof. Dr. Sven Kehl, LMU München
Sofern noch nicht erfolgt, müssen Sie sich einmalig im Onlineportal mit Ihren persönlichen Daten
registrieren. Die Daten dienen u.a. zur Erstellung Ihrer persönlichen Teilnehmerbestätigungen und zur Meldung Ihrer erworbenen Fortbildungspunkte an die Bundesärztekammer. Pro Termin vergibt die Ärztekammer 1 CME Punkt. Damit wird die Fortbildungszeit in Niedersachsen nach dem Erlass des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung vom 08.01.2025 über die „Ausführung des Niedersächsischen Gesetzes über die Ausübung des Hebammenberufs (NHebG); Prüfung der Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen gem. § 2 Abs. 4 NHebG“ auch für Hebammen ohne weitere Prüfung anerkannt.
20. August 2026 – 10:00–12:00 Uhr - online
„Von Armutserfahrungen lernen: Reicht das Geld für eine gesunde Ernährung?“
ZEHN - Zentrum für Ernährung und Hauswirtschaft
Wie werden gut gemeinte Ratschläge und Empfehlungen von Armutsbetroffenen wahrgenommen? Was braucht es wirklich? Und wie kann die eigene Arbeit sensibler gestaltet werden?
Nur wenn wir Betroffenen zuhören, ihre Lebensrealitäten verstehen und sie auf Augenhöhe einbinden, können wir Angebote entwickeln, die wirklich erreichen, unterstützen und nachhaltig wirksam sind. Fachkräfte, Multiplikator:innen und Interessierte aller Hintergründe sind eingeladen, mit Nicola Dülk - selbst armutserfahren - in den Austausch zu gehen. Es geht um gelebte Coping-Strategien, Sorgen, Scham und Stigmatisierung, Verzicht und Vorurteile.
Ernährungsarmut geht uns alle an! Leiten Sie die Einladung gern an Interessierte weiter oder teilen Sie sie in Newslettern, Kalendern und Co.
28. August 2026 – 08:30 – 29. August 18:15 Uhr - Leipzig
Basiskurs Geburtshilfe und Perinatalmedizin
Abteilung für Geburtsmedizin, Universitätsklinikum Leipzig
In Kooperation mit dem Perinatalzentrum St. Elisabeth und St. Barbara Halle sowie dem Jungen Forum lädt die Geburtshilfliche Abteilung des Universitätsklinikums Leipzig zum dritten Basiskurs Geburtshilfe und Perinatalmedizin ein. Der Kurs richtet sich an Assistenzärtz:innen in der Weiterbildung und Hebammen. Das Programm verspricht vielfältige theoretische Inputs sowie praktische Übungssequenzen in Kleingruppen. Der Kurs ist zertifiziert von der Deutschen Akademie für Gynäkologie und Geburtshilfe (DAGG), der Deutschen Gesellschaft für perinatale Medizin (DGPM), der Deutschen Gesellschaft für Pränatal- und Geburtsmedizin (DGPGM) und dem Jungen Forum.
09. September2026 – 7:30–8:15 Uhr & 20:00-20:45, online
Vaginal-operative Entbindung, oder doch lieber Sectio?
GYN TO GO - Dr. Sven Seeger, Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara (Halle an der Saale)
Sofern noch nicht erfolgt, müssen Sie sich einmalig im Onlineportal mit Ihren persönlichen Daten
registrieren. Die Daten dienen u.a. zur Erstellung Ihrer persönlichen Teilnehmerbestätigungen und zur Meldung Ihrer erworbenen Fortbildungspunkte an die Bundesärztekammer. Pro Termin vergibt die Ärztekammer 1 CME Punkt. Damit wird die Fortbildungszeit in Niedersachsen nach dem Erlass des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung vom 08.01.2025 über die „Ausführung des Niedersächsischen Gesetzes über die Ausübung des Hebammenberufs (NHebG); Prüfung der Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen gem. § 2 Abs. 4 NHebG“ auch für Hebammen ohne weitere Prüfung anerkannt.
11.-12. September 2026, Hamburg
Period of Change - Breaking the Stigma
Institut für Zyklusgesundheit
Gesundheit kennt keine Tabus – und doch wird über viele Themen rund um Körper, Zyklen und Wohlbefinden noch immer zu wenig gesprochen. Mit „Breaking the Stigma“ will das Institut für Zyklusgesundheit Barrieren abbauen, Stille durch Gespräche ersetzen und neues Wissen zugänglich machen. Nach der inspirierenden Period of Change 2025 sind auch im Jahr 2026 erneut Vordenker:innen, Expert:innen, Unternehmer:innen und Betroffene herzlich eingeladen, um gemeinsam den Blick auf körperliche und mentale Gesundheit zu erweitern, jenseits von Scham, Stigma und alten Mustern.
Um die Tagung familienfreundlich gestalten zu können, wird ein freiwilliges Betreuungsangebot durch Ehrenamtliche angeboten und es gibt auch ermäßigte Tickets, damit die Konferenz möglichst für viele Personen zugänglich ist.
Das genaue
Programm und alle weiteren Informationen finden sich auf der
Website des Instituts für Zyklusgesundheit.
17. September 2026, Hannover
Kinderschutz im Kontext von Partnerschaftsgewalt – interdisziplinär statt nebeneinander
Koordinierungszentrum Kinderschutz der Region Hannover und der Landeshauptstadt Hannover
Die Vorträge am Vormittag werden hybrid angeboten, sodass eine flexible Teilnahme möglich ist. Am Nachmittag erwarten Sie inspirierende Workshops in Präsenz, die Raum für Austausch, Vernetzung und gemeinsames Weiterdenken bieten.
19. September 2026 – Berlin
Symposium des Interdisziplinären Forums der Deutschen Gesellschaft für
Psychosomatische Frauenheilkunde und Geburtshilfe e.V. (DGPFG)
Gynäkologie trifft Pädiatrie
Deutsche Gesellschft für Psychososmatische Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Das interdisziplinäre Forum der Deutschen Gesellschaft für Psychosomatische Frauenheilkunde und
Geburtshilfe stellt bei der diesjährigen Fachtagung die körperliche und seelische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in den Mittelpunkt. Die Veranstaltung bietet die Gelegenheit, verschiedene Berufsgruppen aus den Bereichen Gynäkologie, Pädiatrie, Psychotherapie und Physiotherapie zu vernetzen,
Wissen auszutauschen und neue Perspektiven zu gewinnen. Diskutiert werden sollen aktuelle Themen wie die Anorexia nervosa, endokrinologische Fragestellungen und psychosomatische Ansätze, und deren Auswirkungen auf die körperliche und seelische Entwicklung von Kindern und Jugendlichen.
Im Zentrum des Symposiums steht die Netzwerkarbeit: Welche Kooperationen zwischen Gynäkolog:innen, Kinderärzt:innen und Psychotherapeut:innen stärken die Versorgung von Mädchen und jungen Frauen? Braucht es eine persönliche, professionsspezifische und interdisziplinäre Perspektive, um die Kinder und Jugendlichen zu verstehen?
Auch sexualisierte Gewalt im Netz ist ein wachsendes Problem, das dringende Aufmerksamkeit erfordert. Daher soll eine intensive Auseinandersetzung mit dem Thema Grooming erfolgen und die komplexen Rollen von Minderjährigen sowohl als Betroffene als auch als Täter beleuchtet werden. Ein weiterer Themenschwerpunkt soll darauf liegen, welche Auswirkungen die durch künstlichen Intelligenz (KI) und Beauty-Filter geschaffenen unrealistischen Schönheitsideale auf Jugendlichen haben.
Spannende Seminare und Workshops sollen neue Impulse und Denkanstöße geben und laden
zum Mitmachen ein.
23. September 2026 – online
Seminarreihe Kleine Psychosomatik in der gynäkologischen Praxis
Teil 3 - Kinderwunsch / Aborte
Deutsche Gesellschft für Psychososmatische Frauenheilkunde und Geburtshilfe
„Unglücklich schwanger und unglücklich nichtschwanger“: Es gehört in einer gynäkologischen Praxis
zum Alltag: Paare, die schwanger werden möchten, es aber nicht klappt und ungeplant Schwangere, die sich zur Beendigung entscheiden. Gewünschte Schwangerschaften verlaufen unglücklich mit einem Abort oder einem auffälligen Befund in der Pränataldiagnostik.
Viele der Betroffenen sind durch diese Situationen psychisch belastet. Wie können wir helfen, in diesen
Situationen selbstbestimmte Wege zu gehen und gute Entscheidungen für sich zu treffen? In diesem Seminar spannen wir einen Bogen zwischen Reproduktionsmedizin und den unterschiedlichen Methoden der Schwangerschaftsbeendigung.
23. September 2026 – Hanns-Lilje-Haus Hannover
Reproduktive Gesundheit und (unerfüllter) Kinderwunsch bei Männern
Zentrum für Gesundheitsethik an der Evangelischen Akademie Loccum
Ungewollte Kinderlosigkeit wird in der Öffentlichkeit immer noch häufig als Frauenthema behandelt. Dabei sind Männer genauso betroffen: Wenn sich bei einem Paar keine Schwangerschaft einstellt, liegt die Ursache genauso häufig beim Mann wie bei der Frau, und Männer können genauso unter einem unerfüllten Kinderwunsch leiden wie Frauen. Sie sprechen jedoch weniger darüber, und auch von der Forschung ist die reproduktive Gesundheit von Männern lange Zeit vernachlässigt worden.
Die Tagung will einen Beitrag dazu leisten, das Thema und die damit verbundenen Fragen stärker ins Zentrum der Aufmerksamkeit zu rücken.
Die Tagung wird unter Mitwirkung der Deutschen Gesellschaft für Kinderwunschberatung e.V. ausgerichtet, weiterführende Informationen finden sich auf der Seite des „Zentrum für Gesundheitsethik“.
23. - 24. September 2026 - 09:30 - 13:00 Uhr, online
Fachtagung „Betrifft: Häusliche Gewalt“ mit dem Themenschwerpunkt „Häusliche Gewalt verhindern – Prävention wirksam gestalten“
Landespräventionsrat Niedersachsen
Häusliche Gewalt bleibt eine der größten gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Trotz vieler Fortschritte im Hilfesystem erleben noch immer zahlreiche Menschen Gewalt. Die Bedeutung der Prävention gewinnt in diesem Kontext zunehmend an Gewicht. Die Frage, wie Gewalt frühzeitig verhindert und ihre Entstehung nachhaltig reduziert werden kann rückt immer mehr in den Fokus. Prävention eröffnet die Chance, Ursachen zu erkennen, Risikofaktoren entgegenzuwirken und gewaltfördernde Strukturen aufzubrechen, bevor Betroffene überhaupt Hilfe benötigen. In der diesjährigen Fachtagung des Landespräventionsrat Niedersachsen, sollen hierzu Impulse gegeben, erfolgreiche Ansätze sichtbar gemacht und der fachübergreifende Austausch gestärkt werden. Neben fachlichen Impulsen und wissenschaftlichen Erkenntnissen stehen insbesondere der Austausch guter Praxisbeispiele sowie die Suche nach innovativen Lösungsansätzen im Mittelpunkt. Die Tagung soll Raum schaffen, in dem die Fachkräfte aus Wissenschaft, Justiz, Polizei, Gesundheitswesen, Jugendhilfe, Gleichstellung Gelegenheit haben, aktuelle Entwicklungen zu diskutieren, Erfahrungen auszutauschen und neue Impulse für die Präventionsarbeit mitzunehmen.
24. September 2026 – 09:00 – 12:15 Uhr, online
Klimawandel und Gesundheit
Hebammenverband Niedersachsen e.V.
Auch die Gesundheit der Menschen ist auf vielfältige Weise durch den Klimawandel stark beeinflusst, sei es durch Hitzestress, Luftverschmutzung oder die Summierung von Infektionskrankheiten. Besonders Schwangere sind gefährdet, da extreme Temperaturen Kreislaufprobleme, Frühgeburten und Fehlgeburten begünstigen können.
Dieses Seminar des HVN widmet sich dem Thema und vermittelt Hebammen umfassendes Wissen zu den Auswirkungen des Klimawandels auf Schwangere, Mütter und Kinder sowie praxisnahe Handlungsoptionen. Es beleuchtet, wie Hitzestress, Luftverschmutzung, Infektionsrisiken und Naturkatastrophen die Gesundheit von Schwangeren und die Entwicklung von Kindern beeinflussen können. Die Teilnehmenden erhalten Einblicke in präventive Maßnahmen, lernen, Familien über Hitzeschutz, ausreichende Flüssigkeitszufuhr und gesunde Ernährung aufzuklären, und erfahren, wie sie durch Beratung, Netzwerkarbeit und politische Beteiligung die gesundheitlichen Risiken für Kinder und Familien reduzieren können.
29. & 30. September 2026 – 09:00 – 12:30 Uhr, online
Elternschaft und Angst
Staude Akademie
Eltern wünschen sich, dass es ihren Kindern gut geht. Sie haben Angst, dass sie nicht gesund auf die Welt kommen oder dass ihnen später etwas zustößt – als Hebamme kennen Sie die Ängste der Eltern, die bereits in der Schwangerschaft beginnen.
Eltern werden und Eltern sein bedeutet Verantwortung, Herausforderung und tiefgreifende Veränderungen. Das erfordert Anpassungen, Beruhigung, Orientierung, um am Leben mit den Kindern zu reifen und die Herausforderungen zu meistern.
Neben der Präsentation der fachlichen Inhalte bietet das Webinar Raum für den Austausch von Erfahrungen und Wissen in der Gruppe und in Kleingruppen. Das Webinar bietet mit einer abschließenden Reflexion die Möglichkeit, das Gelernte zu reflektieren. Alle Webinarunterlagen und wichtigen Links finden Sie auf der Lernplattform der Akademie
www.staude-akademie.digital.
30. September 2026 – 14:00 – 17:00 Uhr, Bremen
Praxisdialog: Gut begleitet durch die Hitze
Schutz rund um Geburt und frühe Kindheit
Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V.
Wie können wir Schwangere sowie Eltern von Säuglingen und Kleinkindern im Land Bremen gut für die Risiken von Hitzestress sensibilisieren und für den Alltag stärken?
Dieser Frage wird sich im Praxisdialog gewidmet. Nach einem inspirierenden Impulsvortrag von Prof. Ekkehard Schleußner, Jena, laden wir Sie herzlich zum Austausch ein: Teilen Sie Ihre Erfahrungen, lernen Sie bewährte Praxisansätze kennen und nehmen Sie neue Impulse sowie hilfreiche Materialien für Ihre eigene Arbeit mit.
Eingeladen sind alle, die Schwangere, Säuglinge und Kleinkinder begleiten, beraten oder versorgen sowie diejenigen, die entsprechende Angebote koordinieren, steuern oder planen: Fachkräfte aus Geburtshilfe, Gynäkologie und Pädiatrie, aus den Frühen Hilfen und der Familienberatung, aus der Sozialarbeit in Quartieren und Gemeinschaftsunterkünften sowie Akteur:innen aus dem öffentlichen Gesundheitsdienst, der kommunalen Gesundheitsplanung, Netzwerkkoordination, den Krankenkassen und alle weiteren Interessierten. Bringen Sie Ihre Kinder gerne mit – wir freuen uns auf große und kleine Gäste.
30. September 2026 – 7:30–8:15 Uhr & 20:00-20:45, online
Fetale Anämie
GYN TO GO - Dr. Otilia Geist, Klinikum Leverkusen, MVZ für Pränatalmedizin
Sofern noch nicht erfolgt, müssen Sie sich einmalig im Onlineportal mit Ihren persönlichen Daten
registrieren. Die Daten dienen u.a. zur Erstellung Ihrer persönlichen Teilnehmerbestätigungen und zur Meldung Ihrer erworbenen Fortbildungspunkte an die Bundesärztekammer. Pro Termin vergibt die Ärztekammer 1 CME Punkt.
01. Oktober 2026 – 9:00 - 16:00 Uhr, Hannover
Neues zum Beckenboden für Hebammen - effektives Training im häuslichen Umfeld
Hebammenzentrale Region Hannover
Es sind spezielle Maßnahmen notwendig, um die Spuren aus Schwangerschaft, Geburt und dem Wochenbett wieder in den Griff zu bekommen. Diese Fortbildung vermittelt Grundwissen über typische Pathologien, wie zum Beispiel Inkontinenz, Organsenkung und Schmerzen im Beckenring und deren Therapie. Es werden Themen wie funktionelle Beckenbodenarbeit, angepasstes Bauchmuskeltraining, beckenbodenschonendes Alltagsverhalten, Haltungskorrektur und Hilfsmittelberatung besprochen. Außerdem werden praktische Übungen angeleitet und Raum für besondere Bedarfe und Fragen geschaffen.
06. Oktober 2026 – 9:00 - 14:30 Uhr, online
Gebärpositionen und ihr Einfluss auf den Geburtsverlauf
Staude Akademie
Die Position der Gebärenden kann erheblichen Einfluss auf den Geburtsverlauf nehmen. In aufrechten und in Vierfüßler-Haltungen sind die Kontraktionen oft stärker, regelmäßiger und evtl. häufiger. Auch der Wehenschmerz kann durch Bewegung und Positionswechsel meist besser verarbeitet werden.
In diesem Webinar geht die Hebamme Ulrike Harder auf die Veränderungen der Beckenräume bei unterschiedlichen Gebärhaltungen ein. Bei praktischen Übungen können Sie Tricks und Hilfsmittel für die bequeme Umsetzung ausprobieren und eine für Sie rückenschonende Haltung üben sowie Maßnahmen zur Optimierung der Kindslage üben.
08.Oktober 2026 10:00 Uhr - 09.Oktober 2026 15:00 Uhr, Hannover
VIII. Symposium Familiengesundheit
Psychische Gesundheit von Familien stärken - Impulse aus Forschung und Praxis
Forschungsverbund Familiengesundheit - Forschungs- und Lehreinheit Medizinische Soziologie - MHH
Psychische Gesundheit ist eine zentrale Ressource für Familien und unsere Gesellschaft. Das Symposium bringt Expert:innen aus Wissenschaft und Praxis zusammen, um aktuelle Erkenntnisse, innovative Ansätze und wirksame Strategien zu diskutieren.
Das Symposium wendet sich an Gesundheits- und Sozialpolitiker:innen und -wissenschaftler:innen, Kostenträger, Klinikträger, Klinikleitungen und Fachkräfte aus Mutter-/Vater-Kind-Einrichtungen, Kurberatungsstellen, niedergelassene Ärzt:innen sowie an Mütter, Väter und an alle die sich für das Thema interessieren.
Es erwarten Sie Keynotes von Jo Lücke, Autorin von „Für Sorge: Wie Equal Care euer Familienleben rettet“, und Laura Fröhlich, Autorin von „Die Frau fürs Leben ist nicht das Mädchen für alles“ und „Familie als Team“, sowie wissenschaftliche Vorträge aus dem Team des Forschungsverbundes Familiengesundheit, von Prof. Dr. Martin Bujard, Forschungsdirektor Familie und Fertilität des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung, von Dr. Claudia Recksiedler, Abteilung Zentrum für Dauerbeobachtung und Methoden des Deutschen Jugendinstituts und von Prof. Dr. Doris Erbe, Angewandte Sozialwissenschaften der Fachhochschule Dortmund, u.a.
21. & 22. Oktober 2026 – 9:00 - 12:30 Uhr, online
Frühkindliche Regulationsstörungen
Staude Akademie
Frühkindliche Regulationsstörungen betreffen etwa jedes fünfte Kind. Insbesondere das unstillbare Schreien ist ein belastendes Thema, dem Hebammen in der Wochenbettbetreuung häufig begegnen.
In diesem Webinar vermittelt Ihnen die Ärztin Dr.in Daniela Dotzauer fundiertes Wissen zur Säuglingsentwicklung und dem Symptomenkreis aus Schlaf-, Fütter- und Verhaltensproblemen – die sich häufig gegenseitig bedingen. So können Sie als Hebamme Eltern unterstützen, Krisen zu bewältigen, Phasen der Unruhe zu verstehen und so langfristige Beziehungsbelastungen zu vermeiden.
04. November 2026 – 10:00–11:00 Uhr, online
Souverän im Arbeitsalltag - Strategien für Stressbewältigung und innere Stärke
ONLINE-VORTRAGSREIHE FRAUENGESUNDHEIT DER OSTKREIS GLEICHSTELLUNGSBEAUFTRAGTEN
Die Online-Vortragsreihe Frauengesundheit informiert über Themen, die vor allem Frauen und Familien betreffen, in der Öffentlichkeit aber oft zu wenig Beachtung finden. Die Veranstaltungen sind online, kostenlos und offen für alle Interessierten.
17. November 2026 – 10:00 - 14:00 Uhr, Apollostraße 2, Ronnenberg
Reanimationsfortbildung für Hebammen
Hebammenzentrale Region Hannover
In der Reanimationsfortbildung wird eine Referent: in des DRK das Neuste rund um Wiederbelebungsmaßnahmen bei Säuglingen und Erwachsenen vermitteln.
25. November 2026 – Hanns-Lilje-Haus Hannover
Ethische Fragen der materno-fetalen Chirurgie
Zentrum für Gesundheitsethik an der Evangelischen Akademie Loccum
Tagung in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft „Ethische Fragen am Lebensanfang“ in der Akademie für Ethik in der Medizin (AEM), weiterführende Informationen werden zu einem späteren Zeitpunkt auf der Seite der Evangelischen Akademie Loccum bereitstehen.
02. Dezember 2026 – 7:30–8:15 Uhr & 20:00-20:45, online
Atonie – Vermeidung und Management
GYN TO GO - Dr. Anja Radusch, Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara (Halle an der Saale)
Sofern noch nicht erfolgt, müssen Sie sich einmalig im Onlineportal mit Ihren persönlichen Daten
registrieren. Die Daten dienen u.a. zur Erstellung Ihrer persönlichen Teilnehmerbestätigungen und zur Meldung Ihrer erworbenen Fortbildungspunkte an die Bundesärztekammer. Pro Termin vergibt die Ärztekammer 1 CME Punkt.
08. Dezember 2026 – ab 9:30 Uhr, Hannover
Fachtag Frühe Hilfen der Region Hannover
Von der Krise der Eltern hin zur Entwicklung und den Bedürfnissen der Kinder
Haus der Region Hannover, Hildesheimer Straße 18
Das Netzwerktreffen zu postpartalen Krisen hat im vergangenen Jahr deutlich gemacht, wie vielfältig und belastend Krisen rund um Schwangerschaft, Geburt und die erste Zeit mit einem Kind sein können und hat wichtige Impulse für die Zusammenarbeit von Gesundheitswesen, Jugendhilfe und weiteren Unterstützungssystemen gesetzt. In diesem Jahr richtet sich der Blick auf diejenigen, die häufig nicht selbst über ihre Erfahrungen sprechen können: die Kinder.
Wie erleben Säuglinge und Kleinkinder die psychischen Belastungen ihrer Eltern? Welche Auswirkungen können postpartale Depressionen, Ängste, traumatische Geburtserfahrungen oder andere Krisen auf Bindung, Selbstregulation und Entwicklung haben? Welche Risiken entstehen, wenn Belastungen unerkannt bleiben – und welche Schutzfaktoren stärken Kinder von Anfang an?
Aktuelle Erkenntnisse aus Entwicklungspsychologie, Bindungsforschung sowie den Forschungen des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen und des Deutschen Jugendinstituts zeigen: Frühe Belastungen müssen nicht zu dauerhaften Benachteiligungen führen. Entscheidend ist, ob Familien rechtzeitig Unterstützung erhalten.
Damit rückt auch eine zentrale Herausforderung der Frühen Hilfen in den Fokus: Gerade Familien mit hohen Belastungen erreichen Unterstützungsangebote häufig nicht oder erst spät. Die Veranstaltung zeigt auf, wie Zugänge verbessert, Risiken früh erkannt und Kinder wirksam geschützt und gestärkt werden können. Weitere Informationen zum Programm folgen. Anmeldungen sind ab sofort möglich per Mail möglich.
Dokumentation
24. Juni 2026 - 15:30 - 18:15 Uhr, online
Psychische Gesundheit rund um die Geburt
Ein Thema, das wir endlich ernst nehmen müssen
Aktionsbüro Gesundheit rund um die Geburt Niedersachsen
Etwa 15 Prozent der Mütter und 5 – 10 Prozent der Väter erkranken während der Schwangerschaft an einer Depressionen. Bei einer Manifestation können sich daraus Störungen im Umgang mit dem Kind, Bindungsstörungen oder sogar Vernachlässigung und Missbrauch entwickeln. Obwohl Hebammen und Ärzt:innen die Eltern im Rahmen der Schwangerenvorsorge regelmäßig sehen, werden psychische Erkrankungen oft nicht erkannt. Auch die Betroffenen verkennen die Situation häufig, da psychische Erkrankungen unterschätzt und stigmatisiert sind. Zudem sind die Fachkräfte aus Geburtshilfe, Pädiatrie, Frühen Hilfen und Psychiatrie/Psychotherapie/Psychosomatik bislang nicht ausreichend vernetzt. Die Veranstaltung möchte diese Probleme beleuchten und Wege aufzeigen, um Lösungen zu finden.
Fortbildungspunkte wurden bei der Ärztekammer Niedersachsen, dem Gesundheitsamt Region Hannover und den Amtshebammen Bremen beantragt.
Kooperationspartner: Landeskoordinierungsstelle Frühe Hilfe
15. April 2025 - 16:00 - 17:30 Uhr, online
Mütter brauchen Netzwerke - Wenn das Leben aus dem Gleichgewicht gerät: Geburtsnachbereitung für erschöpfte Eltern
Aktionsbüro Gesundheit rund um die Geburt Niedersachsen
Geburt und Mutterwerden verändern alles.
Sie bringen Freude, Liebe und Hoffnung – aber auch Abschiede, Unsicherheiten und tiefgreifende Veränderungen mit sich. Gesundheit, Familie, Lebensbedingungen und das eigene Selbstbild geraten oft in Bewegung. Mutterwerden ist kein einzelner Moment, sondern ein langer Weg – ein Prozess, der manchmal überfordert.
Notruf Mirjam ist ein Netzwerk für Mütter in Extremsituationen. Sie begleiten und unterstützen Mütter in finanziellen Notlagen, alleinerziehende Mütter, Frauen, die vor der schweren Entscheidung stehen, ihr Kind abzugeben sowie Mütter, die sich in einer psychischen Krise befinden und dringend Hilfe brauchen.
In der Fortbildung stellen sie die Arbeit von Notruf Mirjam vor und sprechen darüber, warum es so wichtig ist, dass Mütter nicht allein bleiben. Sie zeigen auf, wie konkrete Hilfe aussehen kann – durch Gespräche, finanzielle Unterstützung und, wenn es nötig ist, ein schützendes Dach über dem Kopf. Konkret berichten sie auch über das Good-practice-Beispiel der Online-Austauschgruppe in der Region Hannover. Die Fortbildung richtet sich an Fachkräfte aus dem geburtshilflichen, psychosozialen und beratenden Kontext.
Die Fortbildung richtet sich an Fachkräfte aus dem geburtshilflichen, psychosozialen und beratenden Kontext.
26. November 2025 - 16:30 - 18:00 Uhr, online
Gewalt und System: Begriffe, empirische Befunde und gesellschaftliche Kontexte von Gewalt in der Geburtshilfe
Aktionsbüro Gesundheit rund um die Geburt Niedersachsen
Seit etwa 10 Jahren wird – angestoßen durch die Graswurzelbewegung „Roses Revolution“ – mit stetig wachsender Aufmerksamkeit das Phänomen Gewalt in der Geburtshilfe diskutiert. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die Vermeidung und Bekämpfung von Respektlosigkeit und Missbrauch in der Geburtshilfe seit 2014 auf ihre Agenda gesetzt, und auch die UN-Generalversammlung und der Europarat verurteilen Gewalt in der Geburtshilfe als massive, weltweit vorkommende und systemisch eingelagerte Formen von Menschenrechtsverletzungen, als Form von Gewalt gegen Frauen sowie als Ausdruck geschlechtsspezifischer Diskriminierung.
Zugleich weisen empirische Befunde darauf hin, dass Gewalt gegen Gebärende häufig eingelagert ist in institutionelle Settings und Arbeitsplatzkulturen, die insgesamt von Abwertung, Angst, starren Hierarchien und von dem Erlernen und der Weitergabe von Gewalt auch zwischen Geburtshelfer:innen geprägt sind.
In der Veranstaltung werden einführend Begriffe, Konzepte und empirische Befunde zur Entstehung und zum Vorkommen von Gewalt in der Geburtshilfe dargelegt. Dr.in Tina Jung vom Institut für Politikwissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen zeigt auf, wie Gewalt in der Geburtshilfe in sozialen Bewegungen, internationalen Organisationen und in der Fachöffentlichkeit in Deutschland verhandelt wird und Eingang in Policy-Dokumente und Rechtsnormen gefunden hat. Weiter wird ein Blick auf die institutionellen und politischen Rahmenbedingungen von Gewalt in der Geburtshilfe geworfen und im Kontext mit der Ökonomisierung des Gesundheitssystems diskutiert. Grundlage sind u.a. eigene Forschungsergebnisse, die im Rahmen des vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst geförderten Forschungsprojekts
„Gewalt gegen Frauen während der Geburt in geburtshilflichen Einrichtungen (GFGE). Begriff, Ursachen, Entstehungszusammenhänge“ entstanden sind.
01. Oktober 2025 - 13:00 - 16:10 Uhr, online
Ankommen heißt auch: Gesund bleiben
Gesundheitsschutz für geflüchtete Frauen im Kontext von Schwangerschaft und Geburt
Aktionsbüro Gesundheit rund um die Geburt Niedersachsen
Geflüchtete Frauen stehen im Zusammenhang mit Schwangerschaft und Geburt vor vielfältigen Herausforderungen: rechtlichen Hürden, eingeschränktem Zugang zu medizinischer Versorgung wie zum Beispiel im Zusammenhang mit FGM/C, sowie sprachlichen und kulturellen Barrieren.
In der Veranstaltung wird aus unterschiedlichen fachlichen Perspektiven beleuchtet, wie eine Gesundheitsversorgung für geflüchtete Frauen niedrigschwellig, rechtlich fundiert und kultursensibel gestaltet werden kann.
Den Auftakt der Fachvorträge gestaltet Claire Deery, Rechtsanwältin mit Spezialisierung auf Asylrecht und Vorstandsvorsitzende des Niedersächsischen Flüchtlingsrates, mit einem Beitrag zum Thema „Gesundheit schützen – Rechte stärken: rechtliche Perspektiven auf gesundheitliche Versorgung in der Schwangerschaft unter Berücksichtigung von FGM/C“. Im Anschluss gibt Henriette Wolff von der Hebammenzentrale Braunschweig einen praktischen Einblick in „Niedrigschwellige Versorgung geflüchteter Schwangerer – Gute Praxis im Fokus“. Den dritten Fachvortrag hält Nana Ngantcha, Geschäftsführerin von Baobab – zusammensein e. V., zum Thema „FGM/C im Beratungskontext: Orientierung in psychosozialen, medizinischen und kulturellen Themenfeldern“.
Abschließend bietet eine virtuelle Austausch- und Vernetzungsrunde die Möglichkeit zum fachlichen Dialog.
Triggerwarnung: Es werden Themen behandelt, die körperliche und seelische Gewalt beinhalten können.
11. Juni 2025 - 15:30 - 18:30 Uhr, online
Interdisziplinärer Fachtag Schwangerenvorsorge - gemeinsam für eine frauzentrierte Versorgung
Aktionsbüro Gesundheit rund um die Geburt Niedersachsen, Hebammenverband Niedersachsen e. V., Berufsverband der Frauenärzte e. V.
Um Schwangeren eine an ihren Bedürfnissen orientierte, gut erreichbare und vielfältige Vorsorge durch alle dafür in Frage kommenden Berufsgruppen zu ermöglichen, ist nicht nur ein ausreichendes Angebot, sondern auch eine reibungslose Zusammenarbeit von Hebammen und Frauenärzt:innen notwendig. Dabei sollten die Bedürfnisse und Rechte der Schwangeren sowie die gute Qualität der Betreuung im Mittelpunkt stehen. Neben fachlicher Kompetenz tragen aber auch ein respektvoller Umgang, Wertschätzung, gute Kommunikation, eine gemeinsame Haltung und Ziele, Sympathie sowie gegenseitiges Vertrauen zur Zufriedenheit der werdenden Eltern und aller beteiligten Fachpersonen bei. Der Fachtag rückt innovative und evidenzbasierte Betreuungskonzepte in den Fokus.
21. Mai 2025 - 16:30 - 18:00 Uhr, online
Das nachgeburtliche Gespräch - Eltern stärken und Geburtserfahrungen besprechen
Aktionsbüro Gesundheit rund um die Geburt Niedersachsen
Die Geburt eines Kindes ist ein einzigartiges, lebensveränderndes Ereignis. Für viele Eltern ist es einer der schönsten Momente ihres Lebens. Gleichzeitig erleben etwa 20 Prozent der Frauen die Geburt als traumatisch. Solche Erfahrungen können tiefgreifende Spuren hinterlassen und in manchen Fällen sogar zu einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) führen.
Ein professionell begleitetes Geburtsnachgespräch, zum Beispiel mit der betreuenden Hebamme, bietet Eltern die Möglichkeit, ihre Geburtserlebnisse zu verarbeiten, offene Fragen zu klären und Emotionen wie Angst, Trauer, Scham oder Schuld aufzuarbeiten. Es schafft Raum für Verständnis, indem es Fragen zu den Abläufen und medizinischen Eingriffen erläutert, unerfüllte Erwartungen anspricht und hilft, die eigene Geburtsgeschichte zu rekonstruieren.
Die Fortbildung richtet sich an Fachpersonen der geburtshilflichen Versorgung und vermittelt Kompetenzen zur Durchführung am Beispiel der Einführung des nachgeburtlichen Gespräches in der Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem.
19. März 2025 - 16:30 - 18:00 Uhr, online
Pränatale Begleitung von Eltern, die ein schwerstkrankes Kind erwarten
Aktionsbüro Gesundheit rund um die Geburt Niedersachsen
Die pränatale Begleitung von Eltern, die ein Kind mit lebensbegrenzender Erkrankung erwarten, beginnt unmittelbar nach der Diagnose im Rahmen der pränatalen Diagnostik. Sie orientiert sich an einem multiprofessionellen Ansatz. Der Schwerpunkt liegt auf der individuellen Begleitung der Eltern während der Schwangerschaft, nach der Geburt und darüber hinaus: Betroffenen Familien werden beispielsweise verschiedene Unterstützungsmöglichkeiten aufgezeigt, die Diagnose wird ihnen verständlich erklärt, mögliche Therapieansätze werden gemeinsam betrachtet und auch die Vorbereitung auf den Abschied vom Kind wird begleitet.
„Löwenherz“ bietet betroffenen Familien eine kontinuierliche Begleitung – von der Diagnosestellung in der Schwangerschaft über die Geburt bis zur Zeit nach dem Tod des Kindes. Die Erfahrungen aus diesem Projekt fließen in die Fortbildung ein und bieten wertvolle Einblicke für betroffene Familien sowie Fachkräfte aus den Bereichen Geburtshilfe, psychosoziale Beratung und Palliativversorgung.
01. Oktober 2024 16:30 , digital
Politische Konzeption von Hebammenkreißsälen in Niedersachsen - Strategien zur flächendeckenden Implementierung
Aktionsbüro Gesundheit rund um die Geburt Niedersachsen
Ein Hebammenkreißsaal ergänzt das geburtshilfliche klinische Angebot und eignet sich für Kliniken jeder Versorgungsstufe, von kleinen Geburtenstationen bis hin zu Kliniken der Maximalversorgung. Ein „Ja“ zum Hebammenkreißsaal bedeutet laut dem Deutschen Hebammenverband kein „Nein“ zur Ärztin/zum Arzt oder zum interprofessionellen Kreißsaal.
Die in Kooperation mit dem Hebammenverband Niedersachsen e.V. (HVN), dem Aktionsbündnis Gesundheit rund um die Geburt in Niedersachsen und Mother Hood e. V. geplante Veranstaltung ist der Auftakt einer Fortbildungsreihe und betrachtet das Thema zunächst aus der politischen Perspektive. Im Februar 2025 wird der HVN in einer Folgeveranstaltung einen inhaltlichen Schwerpunkt setzen. Über das kommende Jahr sind zudem ergänzende Workshops geplant. Ziel ist die Motivation und die Befähigung der geburtshilflichen Abteilungen zur flächendeckenden Implementierung von Hebammenkreißsälen in Niedersachsen zu steigern.
10. September 2024 - 09:30 - 14:00 Uhr, digital
Gemeinsam stark - Eltern werden in herausfordernden Lebenslagen
Aktionsbüro Gesundheit rund um die Geburt Niedersachsen
Ein Kind zu bekommen, ist für Eltern ein lebensveränderndes und emotionales Erlebnis. Neben Freude und Glück über ein neues Familienmitglied stellen sich auch neue Herausforderungen.
Verschiedene Lebenslagen können diese verstärken und bis zur Überforderung führen. So belasten beispielsweise finanzielle und Zukunftsängste in Armut lebende Eltern und eine soziale Benachteiligung wirkt sich negativ auf die so wichtigen sozialen Unterstützungsstrukturen aus.
Um Angebote des Hilfe- und Gesundheitssystems in Anspruch zu nehmen, sind niedrigschwellige Zugänge entscheidend, damit auch Eltern mit niedriger Gesundheitskompetenz, beispielsweise bei niedrigem Bildungsstatus oder Unkenntnis über das deutsche System als Geflüchtete, diese annehmen können. Für Eltern mit vielschichtigen Bedarfen zum Beispiel im Fall einer Behinderung oder bei Wohnungs-beziehungsweise Obdachlosigkeit ist es genau so wichtig, dass die interprofessionelle Zusammenarbeit gelingt und die Systeme Hand in Hand arbeiten.
In Kooperation mit den Frühen Hilfen Niedersachsen nimmt die Veranstaltung schwierige Lebenslagen beim Elternwerden in den Blick, liefert fachliche Impulse und Praxisbeispiele. Sie vernetzt alle beteiligten Akteure, damit in dieser vulnerablen Zeit auch für belastete Bevölkerungsgruppen Hilfe und Unterstützung gesichert und verbessert wird. Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen!
05. Juni 2024 - digital via Zoom
Eltern werden in Zeiten von Knappheit und Krise – (ethische) Konflikte und mögliche Lösungsstrategien
(Werdende) Eltern stehen heute mehr denn je vor einer Vielzahl von herausfordernden Entscheidungen und Lebensbedingungen. Dabei sind sie konfrontiert mit hohen gesellschaftlichen Erwartungen und finden gleichzeitig wenig unterstützende Rahmenbedingungen vor. Sie treffen unvorbereitet auf ein kaum überschaubares Angebot von pränataldiagnostischen Maßnahmen und ein immer dünner werdendes Netz von stark ausgelasteten geburtshilflichen Abteilungen. Sie erleben hilflos die knappen Ressourcen in der Wochenbettbetreuung und wenn sie trotz des vermeintlich ausgezeichneten Betreuungssystems in Deutschland ein Kind mit besonderen Entwicklungsverläufen ins Leben begleiten, stoßen sie bestenfalls auf gesellschaftliche Hilflosigkeit oder sehen sich mit Vorwürfen konfrontiert.
All das stellt Eltern rund um die eigentlich so magische und hoffnungsvolle Zeit um die Geburt vor (ethische) Dilemmata. Oft ist es für sie unmöglich, zu erkennen, welche (medizinischen) Interventionen in der geburtshilflichen Versorgung nötig und sinnvoll sind. Eine wachsende Anzahl von Eltern findet keine erreichbare und vom Umfang her angemessene Betreuung durch Hebammen, Frauen- und Kinderärzt:innen und vielfach wird auch ihr Wunsch nach Selbstbestimmung aus den unterschiedlichsten Gründen nicht gehört.
Gemeinsam mit Ihnen möchten wir einige dieser aktuellen (ethischen) Herausforderungen in den Blick nehmen. Die Veranstaltung richtet sich an alle Gesundheitsfachkräfte rund um den Bereich Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und frühe Kindheit sowie an (werdende) Eltern und alle Interessierten. Wir laden herzlich ein zum Austausch von Wissen, Erfahrungen und Ideen zu möglichen Lösungsansätzen und freuen uns auf eine lebhafte interdisziplinäre Diskussion.
Im Nachklang der tollen Veranstaltung wurde ein Themenheft mit den vielfältigen Ideen und Lösungsansätze des inspirierenden Tages verfasst.
15. Mai 2024 - 16:30 - 18:00 Uhr, Digitales Format
Klimawandel und Hitzewellen - eine neue Gesundheitsgefährdung
Digitale Mittwochsfortbildung in Kooperation mit der Hebammenzentrale der Region Hannover
Hitze stellt laut des sechsten Sachstandberichts des Weltklimarates (2021) in Europa und Deutschland das größte Gesundheitsrisiko aufgrund des Klimawandels für die Gesundheit der Menschen in unseren Breiten dar. Besonders gefährdet sind dabei unter anderem Schwangere, Säuglinge und Kleinkinder. Hohe Temperaturen und schlechte Luftqualität fördern Frühgeburten, Fehlbildungen sowie das Risiko von Schwangeren, eine Präeklampsie zu erleiden. Basierend auf den Ergebnissen eines kooperativen Projektes der Hochschule Hannover und der Region Hannover wird dargestellt, wie Fachpersonal für diese Thematik sensibilisiert werden kann.
Die Veranstaltung gibt einen Überblick zu Beratungsinhalten, die dazu geeignet sind, (werdende) Familien umfassend zu informieren, ohne Angst zu schüren und Wege aufzuzeigen, wie Schwangere und junge Familien sich auf Hitzeperioden vorbereiten können.
27. März 2024 - 16:30 - 18:00 Uhr, Digitales Format
Leere Wiege - Professionelle Begleitung früh verwaister Eltern
Digitale Mittwochsfortbildung in Kooperation mit Leere Wiege Hannover e.V.
Der Tod eines Kindes, ob schon ganz früh durch eine Fehlgeburt, einen induzierten Schwangerschaftsabbruch nach medizinischer Indikation oder um den errechneten Geburtstermin herum, ist immer eine Herausforderung in der (Klinik)-Routine. Eltern und deren Angehörige befinden sich in einer
Ausnahmesituation, in der sie ganz besonders auf eine bedürfnisgerechte, professionelle Betreuung durch
Hebammen, Ärzt:innen und Pflegepersonal angewiesen sind.
Die Veranstaltung soll Wege aufzeigen, betroffene Familien in dieser herausfordernden Situation angemessen zu unterstützen und einen sichereren Umgang mit ihnen ermöglichen.
29. November 2023 - 14:30 - 16:30 Uhr - Digitales Format
Folgen von Gewalt im 1. Lebensjahr - Forschungsergebnisse zum Schütteltrauma und präventive Ansätze
Teil 2 einer zweiteiligen Reihe in Kooperation mit den Frühen Hilfen
Diese Veranstaltung gibt Einblicke in Forschung, Praxis, Ursachen und Folgen eines Schütteltraumas sowie Beispiele präventiver Ansätze.
Über 30 Verbände, Vereine und Institutionen aus dem Gesundheitswesen, dem Kinderschutz und der Kinder- und Jugendhilfe haben sich seit 2017 dem "Bündnis gegen Schütteltrauma" angeschlossen und unterstützen die Verbreitung von Medien an möglichst viele (werdende) Eltern. Das Bündnis vereint zudem regionale und bundesweite Präventionsmaßnahmen gegen das Schütteltrauma. Neben der Gründung des Bündnisses hat das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) auch eine repräsentative Befragung zum Babyschreien und Schütteltrauma in Auftrag gegeben. Deren Ergebnisse sowie die Aufklärungsmaterialien stellt das NZFH vor.
Triggerwarnung: Es werden Themen, die körperliche, seelische oder sexualisierte Gewalt beinhalten, sowie Diskriminierung und Traumafolgestörungen dargelegt.
22. November 2023 - 14:30 - 16:30 Uhr - Digitales Format
Geburtshilfliche Gewalt in Niedersachsen - (k)ein Problem?
Teil 1 einer zweiteiligen Reihe in Kooperation mit den Frühen Hilfen
Woran kann es liegen, wenn Mütter, Väter oder Babys auch nach vielen Wochen nicht in den Schlaf finden, wenn nach und nach Ängste und Antriebslosigkeit die Lebensqualität derart einschränken, dass eine Familie kaum noch das Haus verlassen kann, die Paarbeziehung als Belastung empfunden wird und warum weint die Frau immer, sobald jemand von Geburt spricht? Gewalt unter der Geburt kann massive Folgen für die psychische Gesundheit einer Familie haben, wenn es zu einer Traumatisierung gekommen ist.
Doch nicht nur Gebärende, Kinder und Väter können durch Gewalt unter der Geburt eine Traumatisierung erleiden, auch Hebammen, ÄrztInnen und Studierende können darunter leiden. Der Vortrag soll diejenigen unterstützen, die professionell hinhören und die an fachliche Hilfen weitervermitteln, wenn es zu Traumatisierungen durch Gewalt unter der Geburt gekommen ist und er soll einen Beitrag dazu leisten, gewaltfreie Räume für Gebärende zu erhalten oder zu schaffen.
Triggerwarnung: Es werden Themen, die körperliche, seelische oder sexualisierte Gewalt beinhalten, sowie Diskriminierung und Traumafolgestörungen dargelegt.
4. Oktober 2023 16:30 - 18:00 Uhr - digital
Mehrlinge in der Geburtshilfe
Der Start macht den Unterschied – warum besondere Geburtsvorbereitung wichtig ist
Mehrlingsschwangerschaften stellen die begleitenden geburtshilflichen Teams vor besondere Herausforderungen. Um die werdenden Eltern optimal auf die Geburt und das Leben mit mindestens zwei Neugeborenen vorzubereiten, die Rate vermeidbarer Kaiserschnitte zu senken, Ängste zu nehmen und mit gefährlichen Halbwahrheiten aufzuräumen, bedarf es von Beginn an einer besonderen, interdisziplinären Begleitung . Das bundesweit tätige Kompetenzzentrum extrakind hat gemeinsam mit den Universitäts- und Lehrkliniken Hannover, München, Frankfurt, Essen und Coesfeld allein im vergangenen Jahr fast 500 werdende Mehrlingsfamilien auf ihrem Weg in das wohl größte Abenteuer ihres Lebens begleitet und ermöglicht in dieser Veranstaltung einen wichtigen Perspektivwechsel.
21. Juni 2023
Fachtagung "Gesundheit rund um die Geburt"
Best-Practice-Beispiele für Niedersachsen
In Anlehnung an das nationale Gesundheitsziel „Gesundheit rund um die Geburt“ soll ein Aktionsplan aufgelegt werden, der die geburtshilfliche Versorgung in Niedersachsen sicherstellen und den Hebammenberuf stärken soll. Es ist wichtig, dem Fachkräftemangel in den Berufsgruppen der Hebammen, Frauen- und Kinderärztinnen und -ärzte entgegenzuwirken.
Alternative und innovative Konzepte können dazu beitragen, die geburtshilfliche Betreuungsqualität und -vielfalt zu verbessern und die Arbeitszufriedenheit in allen mit der professionellen Betreuung von (werdenden) Eltern eingebundenen Berufsgruppen zu erhöhen. Ziel der Veranstaltung ist es, Best-Practice-Beispiele aus den Bereichen Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und erstes Lebensjahr zu betrachten und über die Umsetzungsmöglichkeiten in Niedersachsen zu diskutieren – nachmachen und abschauen ist hier ausdrücklich erwünscht. Ein abschließender Blick auf die Lebenswelten und Rahmenbedingungen rund um die Geburt wird die Veranstaltung abrunden.
Die Fachtagung richtet sich an Fachkräfte der gesundheitlichen Versorgung rund um Schwangerschaft und Geburt sowie (werdenden) Eltern und alle Interessierten. Wir freuen uns auf eine interaktive und diskussionsfreudige Veranstaltung.
08. März 2023
Hebammenversorgung regional organisieren - Analog und digital
Vorstellung der digitalen Angebote HEDI und ammely sowie der Hebammenzentrale Hannover
Die Plattform HEDI verspricht digitale Unterstützung rund um die Schwangerschaft. Auch ammely ist eine Plattform, die die digitale Vermittlung von Hebammenhilfe im Angebot hat. Daneben gibt es in vielen Städten und Landkreisen Hebammenzentralen, deren Mitarbeiter*innen Eltern bei der Hebammensuche unterstützen.
15. Februar 2023
Die fetale Alkoholspektrum-Störung (FASD)
Entstehung, Diagnostik, Häufigkeit, Symptome und Therapieansätze
Alkoholkonsum während der Schwangerschaft führt zu Schädigungen des ungeborenen Kindes, den Fetalen Alkohol-Spektrum-Störungen (FASD). Bedauerlicherweise ist diese vermeidbare angeborene Behinderung, mit der Wachstumsminderung, Gesichtsauffälligkeiten, Verhaltensstörungen, fehlende Alltagskompetenzen und kognitive Defizite des Kindes einhergehen, in Deutschland noch immer nicht ausreichend bekannt. Die Veranstaltung gibt einen vertiefenden Einblick in das Krankheitsbild der FASD und zeigt Wege auf, wie betroffene Kinder und Familien von Anfang an bestmöglich unterstützt werden können.
07. Dezember 2022
Wesentliche Änderungen der neuen AWMF-S3-Leitline Allergieprävention mit Schwerpunkt auf dem Thema Stillen
Nach ihrer umfänglichen Überarbeitung ist zum Herbst dieses Jahres die Veröffentlichung der neuen Version der AWMF-S3-Leitlinie zur Allergieprävention angekündigt. Mitautor Prof. Dr. Michael Abou-Dakn wird in einer für das Aktionsbüro konzipierten Veranstaltung die wesentlichen Neuerungen der Leitlinie vorstellen. Der Schwerpunkt des Vortrags wird auf dem Thema Stillen liegen.
26. Oktober 2022
Die Kaiserschnittrate liegt in Niedersachsen derzeit mit 28% zwar leicht unter dem bundesdeutschen Durchschnitt von 30%, hat sich aber in den letzten 30 Jahren fast verdoppelt und ist weit entfernt von der von der WHO empfohlenen Rate von 9-15%. Der Vortrag gibt einen umfassenden Überblick über die körperlichen und seelischen Auswirkungen dieses operativen Eingriffs auf Mutter und Kind und wirft auch einen Blick auf die gesellschaftliche Wahrnehmung.
05. Juli 2022
Perspektiven und Innovationen zur Bewältigung aktueller Herausforderungen in der Geburtshilfe
Die Geburtshilfe in Niedersachsen steht vor akuten Herausforderungen. Der ansteigende Fachkräftemangel, insbesondere in der Hebammenversorgung sowie die Schließungen von Geburtshilfeeinrichtungen bei gleichzeitig ansteigenden Geburtenzahlen sind seit längerem besonders in ländlichen Regionen, zunehmend aber auch im urbanen Bereich, zu beobachten.





















